Lebensstoff Milchsäure
nach dem FERMENTA-FOOD Verfahren in SOJALL-Braunhirse, SOJALL-Hirso, SOJALL-Royal, SOJALL-TRINKO,
SOJALL-Vita Power, SOJALL-Darmil und SOJALL-Figural
Milchsäure und Darmflora
Dass die Milchsäuregärung als Reifungs- und Veredelungsprozess zu begreifen ist, haben wissenschaftliche Untersuchungen längst bestätigt. Die Mikroorganismen drängen krank machende (pathogene) Keime im Verdauungstrakt zurück und fördern das Wachstum einer gesunden (physiologischen) Darmflora. Dadurch beugen sie unter anderem einer der häufigsten Zivilisationskrankheiten, der Verstopfung vor. Nicht von ungefähr heißt es, Milchsaures wirke wie ein "Besen im Darm". Zudem wird die Bioverfügbarkeit des Mineralstoffes Eisen in Gegenwart von Milchsäurebakterien bzw. das Magnesium durch die Milchsäure erhöht.
Der pH-Wert der milchsauren Produkte gleicht in etwa dem physiologischen Wert der Darmflora. Dadurch wird die Wiederansiedlung und natürliche Symbioselenkung der gesundheitsfördernden Darmbakterien im Dünn- und Dickdarmbereich unterstützt. Gleichzeitig entziehen sie den krankheitsfördernden Fäulnisbakterien im Dickdarmbereich den Nährboden.
Die Milchsäure bringt ein hochwertiges Energiepotential in den Darmbereich, das sämtliche Funktionsprozesse einschließlich der Präzision der Mikroorganismen unterstützt. Sie stimuliert die Verdauungsdrüsen (vorzüglich den Pankreas), so dass vor allem die Aufspaltung von Eiweißen, aber auch von Fetten und Kohlenhydraten verbessert wird.
"Bei der Normalisierung des pH-Wertes in die acidotische Richtung spielt die Milchsäure eine entscheidende Rolle. Durch die Zufuhr der Milchsäure in die Blutbahn wird die in der lebendigen Zelle mögliche Virusvermehrung gehemmt und eine Resistenzsteigerung bewirkt." (Dr. med. Worlitschek)
Nicht nur durch Entfernung des Symptoms "Geschwulst" z.B., sondern durch die Regulierung des kranken Stoffwechsels kann der Kranke leichter gesunden. Geboten ist hier u.a.: die Zufuhr des Rohstoffes für die Milchsäurebildung im Körper zu drosseln, eine erhöhte Milchsäurespeicherung in dem Körpergewebe zu verhindern, erhöhte gespeicherte Milchsäure auszuleiten und dem Körper alle lebensnotwendigen Stoffe für eine intakte Zellatmung zuzuführen. Verzicht auf isolierte Kohlenhydrate, täglicher Genuss von milchsäurevergärten Lebensmitteln, Keimlingen, Sauerkraut, saurer Milch, Braunhirse, Soja, Blütenpollen, Bierhefe usw.
Durch die Milchsäuregärungsprodukte wird nach der isopathischen Regel stets die überschüssige Milchsäure aus unserem Körper (Zellen) entfernt und dadurch die oxidative Um- und Einstellung des Körpergewebes erreicht, welche vorbeugend die genannte und viele andere Krankheiten beherrscht. Es besteht die Möglichkeit, isopathisch einzugreifen, d.h. mit kleinen, ja kleinsten Mengen Milchsäure die krankhaft gespeicherte Milchsäure auszuleiten. Die hier in Frage kommende therapeutische, d.h. heilende Milchsäure ist aber nicht die in den Milchsäureprodukten überreichlich vorhandene konservierende Milchsäure, sondern die bei der Auflösung im Magen- und Darmkanal frei werdende Milchsäure aus den Bakterienleibern. Diese allein, von einem Eiweißschutzmantel umgeben, ist blutpassagefähig und leitet, vielleicht biokatalytisch wirkend, die krankhaft erhöhte Milchsäuremenge aus den Speichergeweben ab und über den Blutstrom aus dem Körper aus.
Es ist zu erwägen, die naturgegebene Milchsäure in der täglichen Vollwertnahrung bei Kranken bewusst mit einzubeziehen.
Milchsäure und Gesundheit
Milchsaure Gemüse und Gemüsesäfte sind für die Gesund- und Jungerhaltung des gesamten Zellenkomplexes Körper einschließlich Gehirn und Nervensystem derart wertvoll, dass sie des öfters abwechselnd auf dem täglichen Gesundheitsplan stehen sollten.
Wie neuere Forschungen gezeigt haben, kann die Milchsäure in fermentierten Lebens- und Nahrungsergänzungsmitteln auch zur ernährungsphysiologischen Unterstützung von Krebskranken oder bei sonstigen Immunmängel verursacht z.B. durch eine chronische Erkrankung, welche mit entsprechenden Medikamenten begleitet werden muss gute Dienste leisten und sollte nicht außer acht gelassen werden. Molke, Sauerkrautsaft, Säfte, Bioferment und seit einiger Zeit werden fermentierte Braunhirseprodukte mit Soja, Blütenpollen, Bierhefe, Topinambur, Weintraubenkernen oder gemahlenen Erdmandel- und Aprikosenkernen angeboten, können abwechselnd mithelfen, den Zustand des Kranken über den Stoffwechsel zu verbessern. Weil sie nicht erhitzt werden, behalten fermentierte Lebensmittel ihren Vitamin- und Vitalstoffgehalt, Ballaststoffe und Proteine werden durch die Tätigkeit der Milchsäurebakterien kaum verändert.
Zwar gibt es zu Beginn des Gärprozesses einen kurzzeitigen Stoffabbau, doch bilden sich unter Einfluss der Milchsäurebakterien bald neue Substanzen wie Acetylcholin, verschiedene Enzyme, Vitamin C sowie in geringen Mengen Vitamin B 12. Deshalb ist Milchsaures vor allem auch für strenge Vegetarier (Veganer), Diabetiker sowie für Übergewichtige interessant.
Wichtig ist es, für die Zufuhr lebenswichtiger Vitalstoffe zu sorgen, die zu einer funktionstüchtigen Zellatmung benötigt werden. Es gibt kaum ein zweites Mittel, das arzneiliche und ernährende Wirkungen in sich so vereinigt wie fermentierte Lebens- und Nahrungsergänzungsmitteln. Besonders für Kinder im Wachstumsalter sind diese Produkte sehr geeignet.
Schon aus Gründen der großen Vielfalt an Inhaltsstoffen, welche sich in den verschiedenen SOJALL- Bio Lebensmitteln zum Unterschied von nicht gekeimten bzw. fermentierten Nahrungsmitteln befinden, könnten dazu beitragen, dass eine FERMENTA- FOOD Milchsäurevergärung eine gute ernährungsphysiologische Alternative sein kann. Günter A. Ulmer. Weitere Informationen zu diesem Thema in "Dichtung und Wahrheit in der Krebsfrage" Dr.med.Dr.phil. Johannes Kuhl.